| Emittent |
Bistum Würzburg
(Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation) |
|---|---|
| Bischof |
John Philip Francis of Schönborn (1719-1724)
|
| Typ | Standard-Umlaufmünze |
| Jahr | 1719 |
| Wert | 2 Dukaten |
| Währung | Taler |
| Material | Gold (.986) |
| Gewicht | 7 g |
| Form | Rund |
| Außer Kurs gesetzt | Ja |
| Nummer | N# 119123 |
| Referenzen | KM# 266 Standard Catalog of World Coins (86 volumes). Coin & Currency Institute (publisher). Gold Coins of the World. Coin & Currency Institute (7 volumes). |
Büste des Johann nach rechts mit ornamentalem Gewand.
Schrift: Latein
Beschriftung: IOAN:PHILIP:FRANC:D.G.EP.HERB.S.R.I.PR:FR:OR:DVX.
Nach links gerichteter Löwe, der ein Schwert mit einer unten angebrachten Waage nach oben hält, darüber ein Motto in einer Schriftrolle.
Schrift: Latein
Beschriftung: PRO SECVRITATE ET IVSTITIA
Ein meisterhaft graviertes und fachmännisch hergestelltes Multipleducat mit einer komplizierten Darstellung der zentralen Motive auf der Vorder- und Rückseite, das Details bis hin zur Struktur des Löwenmantels auf der Rückseite zeigt. Die Randeinfassung ist ebenfalls sehr gut ausgeprägt und weist eine scharfe Segmentierung aller Zacken auf. Schimmernde Reflexion ziert einen großen Teil der Felder, leichte Gebrauchsspuren sind in den offenen Bereichen zu sehen, die durch den kurzen Gebrauch entstanden sind. Eine große Rarität in der Würzburger Serie, unsere Suche in Auktionsarchiven sowie Wosniks Zusammenstellung der deutschen Münzauktionspreise von 1999 bis heute ergaben null Fälle, in denen dieser Typ verkauft wurde. Am ehesten konnten wir Fr-3687 in mehreren Fällen finden, in denen Fr-3686 angeboten wurde, dessen Design mit dem vorliegenden Exemplar fast identisch ist, allerdings mit einer zusätzlichen Stadtansicht hinter dem Löwen auf der Rückseite. Auch wenn es sich hier eindeutig um ein qualitativ minderwertiges Exemplar handelt, scheint das vergleichbarste Beispiel ein extrem feines Exemplar mit Stadtansicht zu sein, das 2008 bei einer Stack's-Auktion für 20.700 $ verkauft wurde. Es ist jedoch wichtig, sich vor Augen zu halten, dass der vorliegende Typ weitaus seltener zu finden ist. Wir erwarten daher ein beherztes Bieten um diesen Schatz, vom deutschen Spezialisten bis hin zum Sammler von Goldraritäten.
Johann Philipp Franz von Schönborn, geboren am 15. Februar 1673, wurde an der Jesuitenschule in Aschaffeburg erzogen und besuchte später mehrere Universitäten, wo er 1693 sein Studium abschloss. Im Jahr 1699 wurde er in das Würzburger Domkleruskollegium aufgenommen. 1719 wurde er zum Fürstbischof von Würzburg gewählt und übte dieses Amt bis zu seinem Tod im Jahr 1724 aus.
Bitte sign in or erstelle ein Benutzerkonto, um deine Sammlung zu verwalten.
| Jahr | sg | s | ss | vz | f. unz | unz | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unbestimmt | |||||||||||||||
| 1719 | |||||||||||||||
Kein Nutzer bietet aktuell diese Münze zum Tausch an.