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10 Mark

10 Mark - Vorderseite10 Mark - Rückseite

© oldandhardy

Besonderheiten

Emittent Stadt Ludwigshafen am Rhein (Freistaat Bayern)
Typ Regionale Banknote
Jahr 1918
Wert 10 Mark
Währung Mark (1914-1924)
Material Papier
Größe 130 × 80 mm
Form Rechteckig
Außer Kurs gesetzt 2 Januar 1919
Nummer
N#
203798

Vorderseite

Beschriftung:
Dieser Schein wird von allen städtischen Kassen mit 10 Mark in Zahlung genommen und gilt als Zahlungsmittel bis 1.Februar 1919.
Nach diesem Zeitpunkte wird der Schein während einer vom Stadtrate noch zu bestimmenden und öffentlich bekannt zu machenden Frist bei den städtischen Kassen gegen bar eingelöst.

Ludwigshafen am Rhein 11.Oktober 1918

Die Stadtverwaltung, Oberbürgermeisterk.geh.Hofrat

Rückseite

Beschriftung:
Mark 10 Mark

Hofbuchdruckerei Weiß & Hameier. Ludwigshafen a.Rh.

Drucker

Weiss & Hameier, Ludwigshafen am Rhein, Bundesrepublik Deutschland

Kommentare

Das erste Notgeld wurde in Ludwigshafen am 11. Oktober 1918 und in Frankenthal am 10. Oktober ausgegeben, nachdem die Reichsbankstelle in Ludwigshafen der Stadtverwaltung am 4. Oktober mitgeteilt hatte, dass die Reichsbankdirektion in Berlin den gestiegenen Bedarf an Zahlungsmitteln nicht mehr decken könne und deshalb der Stadtverwaltung die Ausgabe von Notgeld nahegelegt hatte. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss daher in ihrer Sitzung am 11. Oktober 1918 die Ausgabe von Notgeldscheinen im Nennwert von fünf, zehn, 20 und 50 Mark, die bis zum 1. Februar 1919 gültig waren.

Die Hofbuchdruckerei Weiß & Hameier, die für den Druck von Schuldverschreibungen ausgerüstet war, erklärte sich bereit, das Geld zu drucken. Damit es beim Druck nicht zu Betrügereien kommen konnte, wurde eine Kontrolle durch den städtischen Kassenwart durchgeführt, der von Beamten der Stadtkasse unterstützt wurde.

Es wurden Banknoten zu 5, 10, 20 und 50 Mark in einer Gesamtzahl von 683.385 Stück mit einem Gesamtwert von 14.563.500 Mark gedruckt.
Wegen des 1919 noch bestehenden Mangels an Zahlungsmitteln verlängerte der Regierungspräsident die Gültigkeit der Notgeldscheine in der Pfalz bis zum 1. April 1919. Zunächst verloren die 50-Mark-Scheine am 31. März ihre Gültigkeit und bis zum 30. April 1919 auch die Fünf-, Zehn- und 20-Mark-Scheine. Die Vergütung war für Banken und öffentliche Kassen bargeldlos. Nur Privatpersonen erhielten beim Umtausch Bargeld. Bis zum Stichtag wurden 4083 Scheine eingelöst, was einem Wert von 72.395 Mark entsprach. Da es keine Fälschungen dieses Papiernotgeldes gab, wurde die Einlösung bis 1920 fortgesetzt, so dass letztlich 1356 Scheine im Wert von 14.185 Mark nie eingelöst wurden.Automatisch übersetzt

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Jahr SG S SS VZGL AU KFR
1918 

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