| Position |
Deutsches Reich
(Deutschland) |
|---|---|
| Kaiser |
Wilhelm II. (1888-1918)
|
| Typ | Gedenkmedaillen |
| Jahre | 1914-1915 |
| Material | Eisen |
| Gewicht | 23,62 g |
| Durchmesser | 50,5 mm |
| Form | Rund |
| Technik | Gegossen |
| Außer Kurs gesetzt | Ja |
| Nummer | N# 406630 |
| Referenzen | Ernsting# 74 Bernd Ernsting; 1993. Ludwig Gies (1887-1966) Medaillen und Plaketten: eine Ausstellung der Kreissparkasse Köln : 28.4.-14.5.1993. Zippel Kommunikation, Köln, North Rhine-Westphalia, Germany. Maurice Frankenhuis. Catalog of Medals Relative to the World War 1914 – 1919. Self-published, Enschede, Netherlands. |
Darstellung eines großen Kopfes mit verzerrten Gesichtszügen im Profil nach rechts, der einen flachen Helm mit Stachel und Kinnriemen trägt. Der abgetrennte Kopf wird auf einem Spieß über die ängstlich gestikulierende Menge gehalten, ebenso wie ein geballter Stulpenhandschuh. Die Männer und Frauen tragen Fahnen und Transparente.
Schrift: Latein
Beschriftung:
KRIEGS HETZE
L. G.
Stempelschneider: Ludwig Gies
Leer.
Glatt mit Aufschrift.
Schrift: Latein
Beschriftung: C.POELLATH SCHROBENHAUSEN
Gies behauptete während der Zensuruntersuchung, dass diese Medaille angefertigt wurde, um die Italiener vor dem "deutschen Kriegsgott" zu warnen, falls sie den Kampf gegen die Österreicher fortsetzten. Seine Argumente waren nicht überzeugend und die Medaille wurde bald darauf vom deutschen Oberkommando verboten. Es ist wahrscheinlich, dass Gies die Medaille schuf, um die allgemeine kriegslüsterne Stimmung zu zeigen, die zu Beginn des Krieges in ganz Europa herrschte. Sie war auch ein subtiler Seitenhieb auf die kriegslüsternen deutschen Nationalisten und die staatliche Propaganda.
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| Jahr | sg | s | ss | vz | f. unz | unz | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unbestimmt | |||||||||||||||
| k. A. (1914-1915) | |||||||||||||||
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