| Position |
Vereinigte Staaten
(Vereinigten Staaten von Amerika) |
|---|---|
| Typ | Rationsgutschein |
| Wert | 1 Dollar (1 USD) |
| Währung | Dollar (1785-date) |
| Material | Papier |
| Größe | 148 × 73 mm |
| Form | Rechteckig |
| Nummer | N# 410363 |
| Referenzen | Mitchell# MA260-1 Ralph A. Mitchell, Neil Shafer; 1984. Standard Catalog of Depression Scrip of the United States: The 1930s Including Canada and Mexico. Krause Publications, Iola, Wisconsin, United States. |
Datiert auf den 10. März 1933 und sicherte dem Inhaber 1 $ zu. Der Schein konnte zur Zahlung von Stadtsteuern oder anderen Abgaben verwendet werden, die der Stadt laut Aufschrift zustanden.
Schrift: Latein
Beschriftung:
BERKSHIRE COUNTY CLEARING HOUSE CERTIFICATE
MASSACHUSETTS, March 10th, 1933
ONE DOLLAR
Securities having been deposited with the Clearing House Committee
of The Berkshire County Clearing House Association this Certificate will
be accepted by the member banks of said Association for the sum named.
Treasurer__________ Chairman________
American Bank Note Company
Ein großes zentrales rotes Blumenmotiv
Schrift: Latein
Geldscheine wurden häufig als Ersatz für gesetzliche Zahlungsmittel verwendet und waren während der Depression weit verbreitet. Die Scheine konnten zur Zahlung von Stadtsteuern oder anderen Abgaben verwendet werden, die der Stadt laut Aufschrift zustanden. Der "Bankfeiertag" im März 1933 war ein Plan zur Schließung aller Banken, um die damalige Finanzpanik abklingen zu lassen. So konnte die Bundesregierung sicherstellen, dass genügend Bargeld für die Banken zur Verfügung stand, die in guter finanzieller Verfassung waren (und die schnell wieder geöffnet wurden), und die Banken sanieren, bei denen dies nicht der Fall war.
Der Bankfeiertag führte zu einer massenhaften Ausgabe von Handels- und Kommunalscheinen, insbesondere in kleineren Städten und ländlichen Gebieten, in denen die Banken über einen längeren Zeitraum geschlossen waren. Die Menge und die Art der "Depressionszeit"-Scheine unterscheidet diesen Zeitraum von allen anderen Epochen der amerikanischen numismatischen Geschichte. Die für die Scheine verwendeten Materialien waren ungewöhnlich und erinnerten an das Notgeld der 1920er und 30er Jahre in Deutschland und Österreich - Papier, Metall, Fischhaut, Muschelschalen, Karton, Sperrholz und sogar Gummi. Im Laufe der Zeit wuchs die Vielfalt der Materialien und die Zahl der ausgegebenen Scheine, da die Unternehmen erkannten, dass sie mit dem Verkauf ihrer Scheine Geld verdienen konnten.
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