| Emittent |
Kaisertum Österreich
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| Kaiser |
Maximilian I (1486-1519)
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| Typ | Nicht zirkulierende Münze |
| Jahr | 1517 |
| Wert | 5 Guldiner |
| Währung | Taler (1520-1754) |
| Material | Silber |
| Gewicht | 146,93 g |
| Durchmesser | 54,9 mm |
| Form | Rund (unregelmäßig) |
| Technik | Gehämmert |
| Außer Kurs gesetzt | Ja |
| Nummer | N# 556227 |
| Referenzen | Dav Lg# 278 Large Size Silver Coins of the World (3 volumes). |
Kaiser Maximilian mit Reifkrone, in Rüstung mit Lanze und Reichsbanner zu Pferd, darunter Datum.
Schrift: Latein
Beschriftung:
✿ MAXIMILIANVS · DEI · GRA · ROM · IMP. SEMP.· AVG · ARCHIDVX · AVSTRIE
1509
Ungekürzte Legende Maximilianus Dei Gratia Romanorum Imperator Semper Augustus Archidux Austriae
In der Mitte der gekrönte Schild mit Reichsadler mit einem Kragen des Ordens vom Goldenen Vlies.
Umgeben von einem Kreis von Wappen der "sieben christlichen Königreiche": Österreich, England, Böhmen, Portugal, Dalmatien, Neapel und Ungarn. Der österreichische Schild ist mit dem Erzherzogshut gekrönt, die anderen mit Königskronen. Ein zweiter Kreis von Schilden der habsburgischen Besitzungen.
Schrift: Latein
Beschriftung: ✿ PLVRIVMQ • EVROPE • PROVINCIAR' • REX • ET • PRINCEPS • POTENTISIM
Ungekürzte Legende Pluriumque Europae Provinciarum Rex Et Princeps Potentissimus
Einfach
© Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG, Osnabrück and Lübke & Wiedemann KG, Leonberg
| ✿ | Antwerp, Belgien (600-1814) |
Ähnlich wie der doppelte Guldiner von Schulten #4454 oder die 17 Dukaten Gold in MT#82.
Das Pferd trägt einen reich verzierten Harnisch. Das große Andreaskreuz mit vier Feuereisen und Feuersteinen ist prominent abgebildet. Es ist sowohl das Emblem des Herzogtums Burgund als auch das Symbol des Vliesordens. Maximilian benutzte das burgundische Symbol sehr häufig. Auf ihm ist auch der Leitspruch des Ordens der Mäßigung eingraviert: "In allen Dingen Mäßigung bewahren" ("HALT MAS IN ALEN DING"). Maximilian gehörte diesem Ritterorden an, ebenso wie sein Vater.
Die Rückseite zeigt eine komplexe Kombination von Wappen. Die Auswahl und Anordnung der Wappen wurde sorgfältig überlegt. Sie betonten die Bedeutung seines Hauses und verkündeten politische Ansprüche. Es dürfte den Zeitgenossen kaum entgangen sein, dass Maximilian nicht über alle dort aufgeführten Länder herrschte.
Der äußere Kreis mit 19 Wappen ist in zwei Teile gegliedert:
Die linke Hälfte listet die Wappen der habsburgischen Erbländer auf.
Die rechte Hälfte bezieht sich auf das burgundische Erbe. Diese Gebiete fielen nach dem Tod des Vaters von Maximilians Gemahlin, Maria von Burgund, 1477 an die Habsburger.
Die Antwerpener Münzstätte prägte diese Vorzeigemünze erst 1517, als Maximilian in den Niederlanden weilte und repräsentative Geschenkmünzen benötigte. Er ließ sich daher alte Stempel aus Hall in Tirol schicken.
Um Verwechslungen vorzubeugen, kennzeichnete die Haller Münzstätte die Vorderseiten der Stempel mit einem "Röslein" vor dem Pferd. Die Innsbrucker Regierung war um den Ruf ihrer Münze besorgt. Sie befürchtete, dass in den Niederlanden Münzen mit einem geringeren Silbergehalt geprägt werden könnten.
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| Jahr | sg | s | ss | vz | f. unz | unz | |||||||||
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| Unbestimmt | |||||||||||||||
| k. A. (1517) ✿ |
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(en) Dated 1509 | |||||||||||||
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| Bilder | Verkauf | Datum | Erhaltung | Verkaufspreis | |
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Künker Auction 437 Los 336
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28 Jan. 2026 | ss |
39 493,78 USD
(34 000,00 EUR) (zzgl. Aufgeld) |
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| © Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG, Osnabrück and Lübke & Wiedemann KG, Leonberg | |||||