| Position |
Duchy of Saxe-Weimar
(Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation) |
|---|---|
| Herzog |
Bernard (Bernhard) (1605-1639)
|
| Typ | Gedenkmedaillen |
| Jahr | 1638 |
| Material | Silber |
| Gewicht | 56,69 g |
| Durchmesser | 53,02 mm |
| Form | Rund |
| Technik | Maschinengeprägt |
| Ausrichtung | Kehrprägung ↑↑ |
| Außer Kurs gesetzt | Ja |
| Nummer | N# 571375 |
| Referenzen | Berstett E# 96 August Freiherr von Berstett; 1840. Versuch einer Münzgeschichte des Elsasses. Emmerlib, Freiburg, Baden-Wurttemberg, Germany. , Jungk# 2 Hermann Jungk; 1875. Die Bremischen Münzen: Münzen und Medaillen des Erzbisthums und der Stadt Bremen mit geschichtlicher Einleitung = The Bremen Coins. Müller Bremen Staats- und Universitätsbibliothek, Bremen, Germany. Otto Merseburger; 1894. Sammlung Otto Merseburger umfassend Münzen und Medaillen von Sachsen.: Albertinische und ernestinische Linie = Otto Merseburger Collection comprising coins and medals from Saxony. Münzhandlung Zschiesche und Köder, Leipzig, Saxony, Germany. |
Einnahme der belagerten Stadt durch Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar
In einem reich verzierten ovalen Rahmen das gepanzerte Halbfigurenporträt Bernhards mit Kommandostab, fast rechts, umgeben von der Inschrift.
Schrift: Latein
Beschriftung:
HEROIS HUIUS NOMINA IN CUNCTA CLARENT SECULA
Magni Ducis Bernhardi Saxon: Weim: Effigies
J. Blum
Stempelschneider: Johann Blum
Die Stadtansicht von Breisach von Westen mit dem Rhein und der Festung Breisach im Vordergrund, darüber vier Zeilen Text.
Schrift: Latein
Beschriftung:
BRISACH
FORTIS, SED FORTI
OR DEUS FVIT ET WEI
MARIUS. 1.6.38.
Stempelschneider: Johann Blum
Bernhard, Herzog von Sachsen-Weimar, gilt als der bedeutendste deutsche protestantische Feldherr des Dreißigjährigen Krieges. Der am 16. August 1604 in Weimar geborene Herzog Bernhard schloss sich nach einigen Monaten des Studiums in Jena den protestantischen Truppen an und kämpfte 1622 bei Wiesloch und Wimpfen. Als General unter Gustav Adolf von Schweden hielt Bernhard 1631 das eroberte Rheinland, beteiligte sich am Überfall auf Wallensteins Lager und behielt nach Gustav Adolfs Tod das Schlachtfeld bei Lützen. Nach dem Verlust von Regensburg im Jahr 1634 erlitt Bernhard eine vernichtende Niederlage bei Nördlingen und verlor sein Herzogtum Franken. In den folgenden zwei Jahren kämpfte er mit mehr oder weniger großem Erfolg mit französischen Verbündeten, vor allem in Lothringen. Im Jahr 1638 besiegte er die kaiserlichen Truppen bei Rheinfelden und nahm nach einer mehrmonatigen Belagerung am 3. Dezember 1638 Breisach ein, woran diese Medaille erinnert. Nach den Strapazen dieser Feldzüge erlag Bernhard am 18. Juli 1639 bei Neuenburg am Rhein einer kurzen Krankheit.
Diese Medaille gibt es in verschiedenen Gewichten mit ähnlichen Durchmessern (53 mm): 38g, 41g, 44g, 48g, 51g, 55g, 57g. Es gibt sie auch in Kupfer.
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| Jahr | sg | s | ss | vz | f. unz | unz | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unbestimmt | |||||||||||||||
| 1638 | |||||||||||||||
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