Julius Alfred Cahn (1872-1935) war ein prominenter deutscher Numismatiker und Münzhändler, der für seine bedeutenden Beiträge zur Numismatik im frühen 20. Er stammte aus der angesehenen Numismatikerfamilie Cahn und war der Sohn von Adolph E. Cahn, einem renommierten Münzhändler, der 1874 ein angesehenes Geschäft in Frankfurt am Main eröffnete. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1918 und seines Bruders Ludwig Theodor Cahn im Jahr 1924 übernahm Julius Cahn das Familienunternehmen und führte es zusammen mit seiner Schwester Emmy Cahn und den beiden Angestellten Hartmann und Arthur König.
Julius Cahn war aktiv in der numismatischen Forschung und Wissenschaft tätig. Im Jahr 1904 verfasste er einen Artikel über die im Britischen Museum aufbewahrten deutschen Renaissancemedaillen, der im Numismatic Chronicle veröffentlicht wurde.
Das numismatische Erbe der Familie Cahn setzte sich in den nachfolgenden Generationen fort. Julius' Neffen, Herbert A. Cahn und Erich B. Cahn, waren 1933 Mitbegründer der Münzhandlung Basel in der Schweiz, wodurch der Einfluss der Familie in der numismatischen Welt weiter gefestigt wurde.
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1895
1911
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